Wirbelstromprüfung (ET)

Wir übernehmen die Einzel- und Serienprüfung Ihrer Bauteile auf Oberflächenfehler und oberflächennahe Fehler mit der Wirbelstromprüfung.

Zerstörungsfreie Prüfung mit der Wirbelstromprüfung (ET)

Was ist eine Wirbelstromprüfung?

Die Wirbelstromprüfung (ET Prüfung) ist ein Verfahren der Oberflächenrissprüfung. Hierbei wird die elektromagnetische Induktion genutzt, um Oberflächenfehler und oberflächennahe Fehler zu detektieren. Bei dieser Methode der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung werden im Bauteil elektromagnetische Ströme erzeugt. Da diese im Kreis wirbeln, hat das Verfahren den Namen Wirbelstromprüfung. Fehlstellen im Material ändern den Verlauf dieser Wirbelstromlinien, wodurch Fehler erkannt werden.

Wie funktioniert eine Wirbelstromprüfung?

Das Bauteil wird mit einem Wirbelstromprüfkopf abgetastet. Dieser enthält einen kleinen Sensor mit einer Erreger- und Empfängerspule. Die Erregerspule des Prüfkopfs erzeugt einen Wirbelstrom im Material. Der Prüfkopf wird gemäß der zu erwartenden Orientierung der Risse am Bauteil entlanggeführt. Ist die Orientierung nicht bekannt, wird das Bauteil in unterschiedlichen Orientierungen abgetastet.

Fährt der Prüfer mit dem Prüfkopf über eine Fehlstelle im Material weichen die Wirbelstromlinien dem Fehler aus und die elektrische Leitfähigkeit nimmt ab. Diese Änderung wird von der Empfängerspule des Prüfkopfs registriert und das Wirbelstromprüfgerät verzeichnet einen Ausschlag.

Wann wird die Wirbelstromprüfung angewendet?

Mit der Wirbelstromprüfung werden Fehler an der Oberfläche sowie oberflächennahe Fehlstellen im Material detektiert.

Nachweisbare Fehler sind:
Risse

Besondere Voraussetzungen:
Das zu prüfende Material muss elektrisch leitfähig sein

Kleinste nachweisbare Fehlstelle:
Ab 0,05 mm bis 0,15 mm Risstiefe, sehr abhängig von der nutzbaren Frequenz und dem Werkstoff

Nachweisbare Fehlerlage:
Fehlstellendetektion bis ca. 2 mm bei Eisen, 20 mm bei Kupfer und 100 mm bei Austenit unterhalb der Oberfläche, bei höheren Frequenzen und damit auch höheren Empfindlichkeiten für kleine Fehlstellen werden die Eindringtiefen bis zu 100fach geringer, d.h. z.B. nur noch 0,1 mm bei Stahl oder 1 mm bei Austenit.

 

* Die Angaben sind abhängig von Geometrie und physikalischen Eigenschaften des zu prüfenden Materials und dienen demnach nur als Orientierung.

Wirbelstromprüfung mit VOGT Ultrasonics

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