Ultraschallprüfung (UT)

Wir übernehmen die zerstörungsfreie Einzel- und Serien- Ultraschallprüfung Ihrer Bauteile in Dienstleistung in unserem Prüfzentrum oder bei Ihnen vor Ort.

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2 Wege zu Ihrer Ultraschallprüfung, Sie entscheiden:

VOGT Prüfzentrum

Mit unserem Ultraschallprüfanlagen-Park übernehmen wir schnell & zuverlässig Ihre Bauteilprüfung.

Prüfung vor Ort

Unsere qualifizierten Prüftechniker führen die zerstörungsfrei Ultraschallprüfung direkt bei Ihnen vor Ort durch. Auch Arbeitnehmerüberlassung möglich.

Zerstörungsfreie Prüfung mit Ultraschall (UT)

Was ist eine Ultraschallprüfung?

Werkstoffe leiten Schall. Diese Eigenschaft macht sich die zerstörungsfreie Prüfung für die Fehlerdetektion und Ortung in Werkstoffen zu nutze. Hierbei kommt der für Menschen nicht hörbare Schall, der sog. Ultraschall, im Frequenzbereich von ca. 0,05 bis 50 MHz zum Einsatz.

Wie funktioniert eine Ultraschallprüfung?

Schallwellen besitzen die Eigenschaft, dass sie an sog. Grenzflächen reflektiert werden. Grenzflächen können Übergänge von einem Medium in ein anderes sein, z.B. von Stahl zu Luft oder vom Grundmaterial zu Einschlüssen in den Materialien. Diese Reflektionen werden vom Ultraschallprüfsystem, welches die Schallwelle gesendet hat, auch wieder aufgenommen und ermöglichen eine Detektion und Ortung möglicher Fehler im Bauteil.

Dabei gilt: Je reiner ein Medium, desto einfacher die Fehlerdetektion mittels Ultraschallprüfung. Dies liegt daran, dass das Schallen in reinere Medien weniger Reflektionen im Gefüge des Materials an den Korngrenzen und somit ein geringeres sog. Grundrauschen verursacht.

Zur Ankopplung des Ultraschalls an das Bauteil wird ein Medium, meist Wasser oder Gel, benötigt. Der Grund ist der hohe Schallwellenwiderstand von Luft. Luft direkt am Schwinger lässt den Ultraschall nicht weiter. Deswegen muss ein Koppelmittel zwischen dem Schwinger und dem zu prüfenden Material aufgetragen werden. Hierfür wird meistens ein Ultraschallkoppelgel, Wasser, Öl oder auch Kleister genutzt. Je nachdem wie wassersensitiv Ihr Bauteil und welche Zugangsmöglichkeiten bestehen, prüfen wir in Tauchtechnik, lokaler Tauchtechnik (Bubblertechnik) oder Kontakttechnik.

Wann wird die Ultraschallprüfung angewendet?

Mit der Werkstoffprüfung mit Ultraschall werden oberflächennahe Fehler sowie Fehler im Volumen von Materialien detektiert.

Nachweisbare Fehler sind:

  • Risse
  • Poren
  • Lunker
  • Seigerungen
  • Einschlüsse
  • Dopplungen
  • Schlackenzeilen
  • Inhomogenitäten und
  • Bindefehler
  • Wanddickenschwankungen

Besondere Voraussetzungen:

  • Einfache geometrische Oberfläche
  • Bauteile aus schallbaren Materialien (z.B. Kunststoff oder Metall)
  • Ideal für rotationssymmetrische Bauteile, Platten, Bleche sowie Formteile

Kleinste nachweisbare Fehlstelle:

  • Ab ca. 0,05 mm Fehlerausdehnung (Hochfrequenzprüfung)
  • Ab ca. 0,2 mm Fehlerausdehnung (Konventionelle Prüfung)

Nachweisbare Fehlerlage:

  • Ab ca. 0,5 mm unterhalb der Oberfläche (Senkrechtprüfung)
  • Ab ca. 0,1 mm unterhalb der Oberfläche (Winkelprüfung)
  • Bis zu großen Tiefen von 10 m (mit zunehmenden Schallweg wird die Fehlererkennbarkeit auf Grund der Schallfeldöffnung und der Streuung im Gefüge immer kleiner)

VOGT Prüfzentrum — für die automatisierte Ultraschallprüfung

VOGT ist als unabhängiges Prüflaboratorium nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert sowie nach ISO 9001 für Industrie und EN 9100 für Luftfahrt zertifiziert. Zudem haben wir eine MTU Zulassung sowie auch eine Rolls-Royce Zulassung nach RRP58001 für die Ultraschallprüfung von Turbinenscheiben.

Wir helfen Ihnen bei der Spitzenabdeckung Ihrer zerstörungsfreien Prüfung oder unterstützen Sie in Urlaubs- und Krankheitsphasen. Gern übernehmen wir auch Ihre Qualitätssicherung durch Outsourcing des Arbeitsbereiches zerstörungsfreie Materialprüfung an unser zuverlässiges Prüfpersonal. 

Wir prüfen u.a. Ihre Turbinenscheiben, Zahnräder, Differentiale, Ventile, Lagerringe, Rohre, Stäbe, Bleche und CFK-Komponenten.

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