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DIENSTLEISTUNG

Magnetpulverprüfung

Wir übernehmen die Einzel- und Serienprüfung Ihrer Bauteile auf Oberflächenfehler und oberflächennahe Fehler mit der Magnetpulverprüfung

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Magnetpulverprüfung

Wir übernehmen die Einzel- und Serienprüfung Ihrer Bauteile auf Oberflächenfehler und oberflächennahe Fehler mit der Magnetpulverprüfung

Zerstörungsfreie Prüfung mit der Magnetpulverprüfung

Was ist eine Magnetpulverprüfung?

Mit der Magnetpulverprüfung (MT Prüfung), werden Oberflächenfehler und oberflächennahe Fehler an ferromagnetischen Materialien wie z.B. Stahl- oder Eisenwerkstoffen, detektiert. Die Magnetpulverprüfung macht sich dabei die Gesetze der Magnetisierung zunutze. Denn Fehlstellen im Material erzeugen Veränderung der Magnetflusses.

Wie funktioniert eine Magnetpulverprüfung?

Bei der Oberflächenprüfung mittels Magnetpulverprüfung wird der Magnetismus genutzt. Mit Hilfe eines Magnets (z.B. ein Jochmagnet) wird das Bauteil magnetisiert. Ein Bauteil ohne Oberflächenfehler ist magnetisch homogen. Das bedeutet, die magnetischen Feldlinien verlaufen parallel und das Bauteil hat an jeder Stelle die gleichen magnetischen Eigenschaften.
Befindet sich jedoch ein Fehler im Bauteil, weichen die magnetischen Feldlinien dem Fehler aus. Das liegt daran, dass Magnetfeldlinien sich immer den Weg des geringsten Wiederstands suchen. Dadurch entstehen Streufelder an der Materialoberfläche. An diesen Streufelder sammelt sich ferritisches Magnetpulver. Dieses Magnetpulver sammelt sich über dem Riss und wird als „Raupe“ sichtbar, wenn dies fluoreszierend oder die Oberfläche mit weißer Untergrundfarbe versehen ist.

PRÜFABLAUF EINER FLUORESZIERENDEN MT PRÜFUNG 
1. Magnetisierung des Bauteils: Mit Hilfe eines Magnets wird das Bauteil magnetisiert.

2. Magnetpulver auftragen: Die Bauteiloberfläche wird anschließend mit einer Mischung aus Öl, einem fluoreszierenden Farbstoff und einem magnetisierbaren Pulver besprüht. An fehlerfreien Stellen fließt die Mischung fast vollständig ab. An Fehlstellen jedoch sammelt sich das Magnetpulver durch den Streufluss über der Fehlstelle an.

3. Betrachten des Bauteils unter UV-Licht: Der fluoreszierende Farbstoff an dem Magnetpulver lässt so Fehlstellen unter ultraviolettem Licht deutlich erkennen.

4. Entmagnetisierung des Bauteils: Um unerwünschten Effekte in der Weiterverarbeitung vorzubeugen wird das Bauteil nach der Prüfung gegebenenfalls wieder entmagnetisiert.

Wann wird die Magnetpulverprüfung angewendet? *

Mit der Magnetpulverprüfung werden Fehler an der Oberfläche sowie oberflächennahe Fehlstellen im Material detektiert.

Nachweisbare Fehler sind:

  • Risse
  • Schlackezeilen

Besondere Voraussetzungen:
Das zu prüfende Material muss magnetisierbar (ferromagnetisch sein)

Kleinste nachweisbare Fehlstelle:
Ab 0,01 mm Rissbreite x 0,1 mm Risstiefe

Nachweisbare Fehlerlage:
Oberflächenfehler sowie Fehlstellen bis ca. 0,2 mm unterhalb der Oberfläche

 

* Die Angaben sind abhängig von Geometrie und physikalischen Eigenschaften des zu prüfenden Materials und dienen demnach nur als Orientierung.

MAGNETPULVERPRÜFUNG
mit VOGT Ultrasonics

Wir prüfen Ihre Bauteile einzeln oder in Serie in unserem VOGT Prüfzentrum in Burgwedel (Hannover) oder direkt bei Ihnen vor Ort.

Applikationsbeispiele

Abb.1 Magnetpulverprüfung (MT) an einem Stab

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