Unser neues kundenspezifisches PROline Prüfsystem für die automatisierte Ultraschall-Schweißnahtprüfung von Differentialen.

Bei der Fertigung von Differentialen werden die Anforderungen an die Schweißnahtprüfung stetig komplexer. Auf der Basis langjähriger Erfahrung konzipierte VOGT Ultrasonics ein Komplettsystem zur Ultraschallprüfung von Differentialen mittels Tauchtechnik. Die prägnanteste Eigenschaft des innerhalb der PROlineCUSTOM Produktlinie entwickelten neuen Systems: Es lässt sich mit wenigen Modifikationen an anspruchsvolle, kundenspezifische Bedürfnisse anpassen. Vollautomatisiert, schnell und sicher erkennt es während des Fertigungsprozesses systemgefährdende Fehlstellen innerhalb einer Schweißnaht.

Das flexible Prüfsystem kann sowohl in einer Fertigungsstraße oder als Stand-alone-Lösung arbeiten. Unterschiedliche Differentialtypen mit ähnlichen prüfphysikalischen Anforderungen lassen sich automatisiert untersuchen. Die Umrüstung erfolgt durch bauteilspezifische Adapter unabhängig von Losgrößen schnell und unkompliziert. Optional könnte in einer nächsten Ausbaustufe die vollautomatisierte Bauteilzuführung durch Roboter erfolgen.

Fehlerteilmarkierung inklusive

Die Analysesoftware dient der Fehlerbewertung und Dokumentation. Die Prüfanlage bietet zusätzlich die Möglichkeit, fehlerhafte Bauteile vollautomatisch zu markieren. In der Stand-alone-Version setzt der Anlagenführer den Prüfling von Hand auf den Adapter im Tauchbecken und lädt den entsprechenden Prüfplan. Nach Bauteilabfrage und Eintrittsechoerkennung sowie einer positiven Abfrage des Sicherheitskreises startet die Prüfung. Mittels Spiralscan fährt der Prüfkopf die Schweißnaht in ihrer Breite horizontal ab während sich das Bauteil dreht. Ist die Schweißnaht fehlerhaft, wird das Bauteil als „nicht in Ordnung“ (n.i.O.) deklariert. Zusätzlich erscheint ein eindeutiger Hinweis auf der Bildschirmanzeige. Das Prüfteil wird automatisch farblich als n.i.O. markiert und der Anlagenführer sondert das Bauteil aus. Ist das Prüfergebnis mit i.O. bewertet worden, gibt der Anlagenführer das Bauteil in die Weiterverarbeitung.